Bericht zum Männerseminar 2018 vom 14.09.2018 – 16.09.2018 im Kiez Seifhennersdorf

Am Freitagabend trafen sich wieder zahlreiche Männer der Freundeskreise zum diesjährigen Seminar. Das Thema war „ Raus aus der Sucht, was nun?“

Nach Begrüßung und Klärung der organisatorischen Fragen ging es auch gleich los. Alfred Mekschrat hatte uns, da er am Abend selbst nicht anwesend sein konnte, „Hausaufgaben“ aufgegeben. So sollte ein jeder bei der obligatorischen Vorstellungsrunde darlegen, was sich nach der Trockenlegung bewusst oder unbewusst in seinem Leben geändert hatte, um die erlangte Abstinenz zu erhalten. Die Bandbreite der Antworten war sehr vielfältig. Von einfachen kleinen Veränderungen bis zur Umkrempelung des bisherigen Lebens war alles dabei. Dabei verging die Zeit wie im Flug. Der Rest des Abends verging mit Erinnerung und Austausch über diese Zeiten.

Der Samstag begann mit einem Referat von Alfred Mekschrat zum o. g. Thema. Er erzählte einfach von sich, wie es ihm gelungen war, über eine derart lange Zeitspanne abstinent zu leben. Unter Einbeziehung aller Teilnehmer gestaltete sich ein äußerst kurzweiliger und sehr interessanter Vormittag. Zur Verabschiedung von Alfred gab es eine Überraschung. Unter den Teilnehmern befand sich ein Künstler, welcher zwei seiner Gemälde mitgebracht hatte. Eines durfte sich Alfred aussuchen und als Dankeschön mitnehmen.

Unsere Kleingruppenarbeit am Samstagnachmittag bot wieder Raum, um im Rahmen der gestellten Fragen, sich über das Erlebte und Gehörte auszutauschen. Der Zeitrahmen von 3 Stunden hierfür klingt zwar viel, wird aber regelmäßig als angemessen bis zu knapp bemessen angesehen. Der Abend klang in geselliger Runde bei vielen Gesprächen aus.

Eine Geschichte zum Nachdenken läutete den Sonntagmorgen ein.

Im Anschluss wurde die Kleingruppenarbeit ausgewertet. Hier kamen viele unterschiedliche Sachen zum Vorschein. Ein Tenor beherrschte jedoch alles, ohne Veränderung und nur das Suchtmittel wegzulassen funktioniert das nicht, mit der dauerhaften, zufriedenen Abstinenz.

 

Vor der Schlussrunde gab es noch ein weiteres Event. Das zweite Bild wurde innerhalb der Teilnehmerrunde zugunsten der Kinderwoche versteigert.

Zur Schlussrunde kam zum Vorschein, wie wichtig und interessant dieses Thema ist. Es verabschiedeten sich alle in der Hoffnung auf ein Wiedersehen bis zum nächsten Mal.

Mirko Schober

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