Bericht zum 1. Betroffenenseminar

zum Thema Rückfall

vom 27.05.2016 – 29.05.2016 in Seifhennersdorf

Am Freitagabend trafen sich 26 Freunde und Freundinnen aus 10 Freundeskreisen zum Betroffenenseminar. Wir fanden wieder einige neue Gesichter in unserer Runde.  

Nach der Begrüßung stellten sich die Teilnehmer kurz selbst vor.

Im Anschluss stellte Béa den neuen Chat des Bundesverbandes vor und erläuterte Sinn, Zweck und Handhabung des Chat. Sie warb auch für Interessierte, die Lust haben Betreuer des Chat zu werden.

Zum Abschluss erläuterte Mirko die Gründe für eine Veränderung des Bundeskongresses in seiner bisherigen Form. Er forderte die Teilnehmer auf, eigene Ideen bzw. Ideen aus der Gruppe an den Landesverband weiterzuleiten, damit diese dann auch bei einer Neuplanung angesprochen und berücksichtigt werden können.  

Der Samstag begann mit einem Referat von Frau Mohn. Zur Überraschung aller begann dieses Referat nicht mit der Theorie. Wir setzten uns mit den Rückfallgeschichten aus der Teilnehmerrunde auseinander. Dies machte das Referat sehr lebendig und ermöglichte eine muntere Diskussion.

Im zweiten Teil wurden die theoretischen Fakten anhand von Beispielen erläutert. Alle Betroffenen fanden sich hier wieder. Es wurde allen bewusst, dass die Gefahr eines Rückfalles, egal bei welcher Abstinenzdauer, immer da ist. Deshalb ist es wichtig, dies nie zu vergessen und gleichzeitig immer auf sich acht zu geben.

 

In der nachmittäglichen Kleingruppenarbeit wurde das Gelernte und die bisherigen Erfahrungen in vielen Gesprächen und Diskussionen ausgetauscht bzw. vertieft. Es wurden, auch aus aktuellem Anlass, Wünsche erarbeitet, wie eine Gruppe mit einem Rückfall umgehen sollte. Außerdem wurden Maßnahmen zur Rückfallprophylaxe besprochen.

Mit einer wahren Rückfallgeschichte begann Mirko den Sonntag.

Es folgte die Auswertung der Kleingruppenarbeit. Es ergab sich ein breiter Konsens in der Arbeit.

Neuigkeiten gab es aus den Gruppen in Plauen und Zittau. Hier sind nach Ausfall die Gruppenleiter und Kassierer ersetzt worden, bzw. ist die Gruppe noch in der Findungsphase.  

Das Feedback zeigte ein erfolgreiches Wochenende. Die Thematik fand allgemein Anklang. Besonders hervorzuheben ist hier das ansprechende Referat von Frau Mohn. Immer wieder wichtig ist die Möglichkeit sich auszutauschen, Probleme zu besprechen etc. Der für das Seminar bestehende zeitliche Rahmen und der gewählte Ablauf boten hier sehr gute Möglichkeiten für Gespräche. Wichtig ist auch jedes mal die Kleingruppenarbeit, um den Inhalt besser zu verinnerlichen. So fuhren alle zufrieden nach Hause.       

                                                                                                                     Mirko Schober  

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