Kinderwoche 2014

In diesem Jahr fand die Kinderwoche vom 20.-24.10. wieder im KiEZ Querxenland Seifhennersdorf statt. Angereist waren diesmal 29 Kinder und 24 Erwachsene (einschl. Betreuer) aus 8 Freundeskreisen.

Nachdem alle ihre Zimmer bezogen und anschließend Mittag gegessen hatten, fand die offizielle Begrüßung statt.

Danach wanderten wir bei herrlich sonnigem Herbstwetter in den Nachbarort Leutersdorf, um dort Eis zu essen.

Nach dem Abendbrot leitete Frau Aline Korbut von der AWO Bautzen einen Workshop für die Eltern zum Thema „Kinder in suchtgefährdeten Familien“. Unterdessen begannen die Kinder, Lampions zu basteln, was sich jedoch als recht kompliziert und zeitaufwändig herausstellte, so dass nicht alle fertig wurden.

Am Dienstag war nach einem fröhlichen Frühsport und einem ausgiebigen Frühstück „Kinderbesprechung“ angesagt.

Mit den Kindern von 4 bis 9 Jahren wurde an Hand eines Memory-Spiels über verschiedene Süchte gesprochen. Sehr beachtlich, was unsere Kinder schon wissen und selbst beobachtet haben!

Frau Korbut arbeitete mit den sogenannten „starken Karten“ die verschiedenen Fähigkeiten der Kinder heraus.

Dann bastelten die Kinder eine „starke Hand“, die diese Fähigkeiten und Stärken fest hält. Aus Zeitgründen musste die Fertigstellung teilweise auf den Abend verschoben werden.

 

Die größeren Kinder (10-13 Jahre) wurden auf einem Parcours mit 3 Stationen mit der Mediensucht, der Nikotinsucht und dem Suchtkreuz, wo man verschiedene Süchte erkennen musste, vertraut gemacht.

 

 

 

Der Vormittag fand seinen Abschluss beim Mixen von alkoholfreien Cocktails, die nicht nur den Kindern, sondern auch den Eltern sehr gut schmeckten.

Das schöne Wetter hielt weiter an, und so konnten wir uns am Nachmittag alle gemeinsam auf der Sommer-Rodelbahn vergnügen.

 

Am Abend knüpfte Frau Kerstin Rayczyk von der Suchtberatungsstelle Kamenz in ihrer Eltern-Gesprächsrunde an Frau Korbut’s Arbeit vom Vorabend an.

Auf der Basis der Fragestellung „Was kann mein Kind tun / wohin kann mein Kind sich wenden, wenn ich einen Rückfall habe?“ entstand eine rege Diskussion.

 

Zur gleichen Zeit stellten die Kinder ihre Bastelarbeiten fertig, so dass zum Abschluss des Tages trotz einsetzenden Nieselregens ein Lampionumzug stattfinden konnte.

Der Mittwoch begrüßte uns mit Wind und Regen, weshalb wir „Plan B“ in Kraft setzten und unser geplantes Sportfest nach drinnen verlegten.

Das tat jedoch der guten Laune keinen Abbruch.

Nachmittags bereiteten einige der größeren Kinder in „Ralfi’s Kochstudio“ die Beilagen für den Grillabend vor, während die anderen spielten, bastelten oder sich einen Film anschauten.

Zwar musste das Lagerfeuer am Abend ausfallen, gegrillt wurde trotz schlechten Wetters, und wir ließen uns Würstchen, Steaks und Salate im Hause schmecken.

Am Donnerstagvormittag besuchten wir das Eisenbahnmuseum in Seifhennersdorf.

Leider konnten wir nicht, wie geplant, dorthin wandern. Der anhaltende Nieselregen zwang uns, mit den Autos zu fahren.

 

Nachmittag brachte uns ein Bus nach Kirschau in die Körse-Therme.

Das Baden war wie jedes Jahr ein großer Spaß für Jung und Alt.

Bei der abendlichen Kostüm-Disko tobten sich die Kinder so richtig aus, um dann total müde ins Bett zu fallen.

 

Am Freitag stand Kofferpacken auf dem Plan.

In der abschließenden Auswertungsrunde äußerten sich die Kinder und Eltern bzw. Großeltern äußerst positiv zur vergangenen Woche.

Es gab auch ein paar wohlgemeinte Kritiken, Verbesserungsvorschläge und Wünsche für das nächste Jahr.

Zusammenfassend kann man sagen:

Die gesamte Veranstaltung hat dazu beigetragen, bei den Kindern, Eltern und Großeltern Selbstvertrauen, aber auch Verständnis füreinander aufzubauen.

Bea Wolf

 

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