Infoseminar vom 07.09.bis 09.09.2012 in Seifhennersdorf

Am Freitagabend trafen sich 25 Freunde und Freundinnen zum diesjährigen Infoseminar.

Ziel sollte die Verbesserung der Arbeit mit den Suchtkranken in den einzelnen Freundeskreisen/Gruppen sein. Außerdem war die Sensibilisierung bezüglich Drogen und Mischkonsum zu thematisieren. Grundlage hierfür sollte die Verdeutlichung der durch die Freundeskreise gegebenen Mittel sein.

Nach einer Vorstellung begannen wir mit der Geschichte der Freundeskreise die Entstehung der Arbeit mit Süchtigen bis zur heutigen Qualität zu erarbeiten. Es folgte eine intensive Diskussion zu bisherigen und bevorstehenden Aufgaben.

 

 

Am Samstag wurde Punkt für Punkt die Bedeutung des Leitbildes der Freundeskreise und dessen mögliche Umsetzung in den Gruppen erarbeitet.

 

 

Es zeigte sich, dass viele kleine Dinge mehr oder minder unbewusst bereits sehr gut gelebt werden. Durch die Beleuchtung der einzelnen Punkte des Leitbildes gelang aber auch teilweise eine völlig neue Sicht auf die weitere Arbeit in den Gruppen und mit den abhängig Erkrankten.

 

 

Der Samstagnachmittag sollte innerhalb der Kleingruppenarbeit den Istzustand in der Suchtselbsthilfe der Freundeskreise konkretisieren und Verbesserungsmöglichkeiten in der Gruppenarbeit aufzeigen.

Die sich anschließende Auswertung zeigte eine deutliche Aufgeschlossenheit zur Hilfe gerade auch für Drogenabhängige und Süchtige mit Mischkonsum. Da bereits in einigen Gruppen Drogenabhängige bzw. Mischkonsumenten betreut werden, konnten durch eine angeregte Diskussion Ängste vor dieser Klientel abgebaut werden. Diese Gespräche füllten den Rest des Samstagabends aus.

Sonntags besahen wir uns speziell die 20-jährige Geschichte des Landesverbandes Sachsen hinsichtlich der Entwicklung und Qualität in der Arbeit mit Suchtkranken. Einige Informationen hinsichtlich des Logos und des organisatorischen Aufbaus der Freundeskreise rundeten unseren Wissensdurst ab.

In der sich anschließenden Auswertung kam zum Ausdruck, wie wichtig dieses Thema für die weitere Arbeit in den einzelnen Freundeskreisgruppen ist.

Abschließend folgten noch Informationen zu weiteren Veranstaltungen und deren organisatorischem Ablauf. Gerüstet mit dem Wissen und den Erfahrungen aus diesem Wochenende traten wir die Heimreise an.

Béatrice Schober

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