2. Betroffenen-Seminar vom 01.-03.07.2011

 

Am Seminar nahmen 17 Betroffene und Angehörige aus 6 Freundeskreisen teil. Nach der Begrüßung und Eröffnung des Seminars durch den Vorsitzenden des LV Horst Friese wurde Neues aus dem Bundes- und Landesverband bekanntgegeben.

 

Danach fand die Vorstellung und Einstimmung auf das Seminar statt. Schon hier taten sich viele Fragen auf, "hat ein nasser Alkoholiker überhaupt noch Gefühle", welche Veränderung findet in der Abstinenz statt und vieles mehr. Der Abend klang dann bei gemeinsamen zwanglosen Gesprächen aus.

Der Samstag stand ganz im Zeichen der Gefühle. Frau Mohn gelang es erneut, das Thema "Umgang mit Gefühlen" wunderbar darzubringen und bezog die Teilnehmer in ihren Vortrag mit ein, indem kleine Tests gemeinsam durchgeführt wurden - mit beachtlichen Erkenntnissen.

 

 

Am Nachmittag wurde das Thema in Kleingruppen vertieft. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen.

Vieles Neues wurde über den Umgang mit Gefühlen in der Sucht und der Abstinenz herausgearbeitet. Im täglichen Leben geht man auf einige Gefühle gar nicht mehr ein, es ist selbstverständlich. Diese Gefühle, sind sie auch noch so klein, sollte man beachten und ins Leben einbeziehen. Den Abend ließen wir bei gemütlichem Beisammensein und Gesprächen in der Runde und Einzelgesprächen ausklingen.

 

Sonntagmorgen, leider ist das Seminar gleich wieder zu Ende. Horst sprach das Wort zum Sonntag in einer bewegenden Geschichte, wo sich unser Leben als Suchtkranke wiederspiegelt. Ein toller Einstieg für die letzten Stunden.

Nach der Auswertung der Ergebnisse der letzten Kleingruppe konnten wir die Auswertung treffen, ob auch alle Fragen zum Thema am Wochenende beantwortet werden konnten. Einiges hätte noch tiefgründiger beleuchtet werden können, aber die Zeit spielt hier auch eine große Rolle. Alle Fragen fanden eine Antwort. Mit Neuem aus den Gruppen und dem Feedback klang das Seminar aus.

Sigrid Wirth

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