2. Betroffenenseminar vom 26. - 28.06.2009

Am 26.06.2009 war es soweit, das 2. Betroffenenseminar 2009 fand im „Querxenland“ in Seifhennersdorf statt. Für die meisten ein neuer Ort und die Neugier auf das Wochenende war groß. Nachdem wir alle 25 Teilnehmer aus 9 Freundeskreisen begrüßt hatten, konnte es voller Erwartung losgehen. Uwe gab einiges Organisatorisches bekannt; bei weiteren Fragen stand Sigrid zur Verfügung. Das Wochenende begann nach dem gemeinsamen Abendbrot und der Einstimmung auf die neue Umgebung im Seminarraum.

Horst gab Informationen, was in nächster Zeit so anliegt und wies auf die Wichtigkeit einiger Termine hin. Nachdem alle Fragen geklärt waren, gingen wir zum Seminar über. In der Vorstellungsrunde suchten sich alle Teilnehmer eine Karte mit Spruch aus und erzählten, was ihnen dazu einfiel. Eine sehr interessante Runde, wo wir bereits sehr viel über Liebe, Partnerschaft, Beziehungen und Träume erfuhren.

Interessant, es waren viele „Neue“ dabei. Das gab eine schöne Mischung. Da die Runde viel Zeit in Anspruch nahm, verschoben wir den zweiten Teil auf Samstag früh.

Mit einem gemeinsamen Spaziergang und einem Eisbecher wurde der Freitag beendet. Nicht für alle begann anschließend die Nachtruhe. Es bildete sich im Haus noch eine größere Runde zum Gespräch. Vor allem die Freunde, welche das erste Mal dabei waren, waren wissbegierig und neugierig.

 

Der Samstag begann mit einer Einstimmung aufs Thema, wo Fragen und Gedanken herausgearbeitet wurden wie, „was erwarte ich, was möchte ich geklärt haben.“

 

Horst hatte dazu ein hervorragendes Referat herausgearbeitet, sehr interessant und eine gute Grundlage für die weitere Arbeit der Kleingruppen am Nachmittag. Über den Inhalt kann sich jeder im Bericht über das 1. Seminar informieren.

Die Kleingruppenarbeit am Nachmittag war sehr gut. Da es in jeder Gruppe eine interessante Zusammensetzung gab, Angehörige, Betroffene, Singles, Verheiratete, bzw. in Partnerschaft Lebende, ergaben sich verschiedene Ansichten, welche herausgearbeitet wurden. Die Auswertung dieser Arbeit war daher sehr unterschiedlich, die Meinungen gingen auseinander und fanden doch ein gemeinsames Ganzes.

Den Abend gestalteten wir dann wieder gemeinsam im Eiskaffee am Freibad, wo wir uns sehr wohl fühlten, viel Spaß hatten und somit unsere gute Arbeit vom Nachmittag noch weiter ausdiskutierten.

Auch der weitere Abend gestaltete sich sehr gesprächsreich, Tische wurden zusammen geschoben und weiter ging es. Ich denke, für die „Neuen“ eine sehr schöne Erfahrung, wie schnell man doch zu neuen Freunden kommt.

Sonntagmorgen, alle waren hellwach, trotzdem bei manchen das Licht erst spät ausging. Nach einem kräftigen Frühstück waren wir fit für die letzte Runde.

Wolfgang sprach das Wort zum Sonntag und im Anschluss kamen wir noch einmal auf die Feststellungen und Fragen vom Samstag zurück. Wir konnten festhalten, dass alles in den Kleingruppen richtig erkannt und beantwortet wurde. Es standen keine Fragen mehr im Raum. Damit beschlossen wir das Seminar.

Im Feedback konnten wir festhalten, dass das „Neue“ Objekt anders, aber auch sehr schön ist. Wer Vergleiche ziehen konnte, war der Meinung, mal was anderes, aber Schirgiswalde soll nicht wegfallen. Es ist in beiden Objekten sehr schön. Jedes hat seine Vor- und Nachteile. Allgemein, wir kommen gerne wieder hier her. Nach einem letzten gemeinsamen Mittagessen trat jeder die Heimreise an, mit neuen Erkenntnissen und Erlebnissen im Gepäck.

Sigrid Wirth

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