Landesdelegiertenversammlung 2008

 

Am 01.03.2008 fand die Delegiertenversammlung für 2007 in Schirgiswalde statt. Trotz des Unwetters waren von 36 eingeladenen Delegierten 25 angereist. Das entsprach einer Beteiligung von 69,4 %.

In seiner Eigenschaft als Versammlungsleiter begrüßte Frank Dietrich alle Anwesenden. Dann übermittelte er die Grüße der Vertreter der Krankenkassen und der Diakonie, die leider verhindert waren, und wünschte - auch im Namen des Bundesverbandes - einen guten Verlauf der Veranstaltung.

Als nächstes verlas Wolfgang Heinisch den Rechenschaftsbericht des Landesverbandes. Die gute Arbeit vom Vorjahr wurde fortgeführt und qualitativ weiter verbessert. Alle Seminare wurden in gewohnter Qualität durchgeführt und waren sehr gut besucht. Vor allem die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen lobte Wolfgang in seinen Ausführungen. Abschließend dankte er allen Sponsoren und Helfern.

 

Danach gab Uwe Wolf einen Überblick über das Finanzgeschehen des LV im Jahr 2007. Es kam zum Ausdruck, dass es jedes Jahr schwieriger wird, die nötigen Fördergelder zu bekommen.

 

Anschließend bestätigte Raymond Bensch in seinem Revisionsbericht, dass sämtliche Finanzmittel ordnungsgemäß nachgewiesen und abgerechnet wurden.

 

Den Bericht zur Frauenarbeit verlas Sigrid Wirth. Auch 2007 war der Höhepunkt das Frauenseminar (nun schon zum zehntenmal). Wieder hatten Simone Mattukat und Annet Wehner mit großem Engagement und Einfühlungsvermögen das Seminar zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lassen.

 

 

Über die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen berichtete Uwe Wolf. Außer dem Jugendseminar zum Thema Co-Abhängigkeit fanden 3 weitere sachsenweite Jugendtreffen statt. Auch die Kinderwoche war wieder ein großer Erfolg.

In der anschließenden Diskussion zu den Berichten wurde die Frage gestellt, ob das Männerseminar auf einen anderen Termin verschoben werden kann. Nachdem die Beschlussfähigkeit festgestellt war, wurde der Vorstand entlastet.

Anschließend wurden die Selbsthilfegruppen "HELP" Zittau und "Leben ohne Alkohol" Reichenbach in den Landesverband aufgenommen. Die Vertreter stellten ihre Gruppen kurz vor.

 

 

Nun wurde Wolfgang Heinisch, der sich aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Wahl stellte, feierlich verabschiedet. Für seine langjährige aufopferungsvolle Tätigkeit wurden ihm Geschenke überreicht.

 

 

Nachdem nun die Delegierten dem Vorschlag zur Kandidatur von Horst Friese für den Vorsitz des LV zugestimmt hatten, sagte dieser einige Worte zu seiner Person.

 

Bei der anschließenden Abstimmung wurde Horst einstimmig zum Vorstandvorsitzenden gewählt. Er bedankte sich für das Vertrauen und äußerte den Wunsch auf eine gute Zusammenarbeit.

 

Zum Abschluss der Veranstaltung sprach Wolfgang Heinisch einige ergreifende Worte. Er erinnerte an den schweren Anfang in der Gründungszeit und lobte die hervorragende qualitative Entwicklung des Landesverbandes.

 

Abschließend bedankte er sich bei allen und äußerte die Bitte, mit seinem Nachfolger genauso gut zusammenzuarbeiten wie mit ihm.

 

Nachdem sich die Anwesenden mit Kartoffelsalat und Bockwurst gestärkt hatten, traten alle die Heimreise an.

 

Bea

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