1. Familienseminar 2005

Unter dem Motto "Kommunikation in Partnerschaften" fand vom 24.06. bis zum 26.06. unser erstes Familienseminar 2005 statt. Dieses Seminar wurde durch die Freunde Dieter und Frank geleitet und setzte das Thema vom vorigen Jahr fort. Von den 35 angemeldeten Teilnehmern waren 34 erschienen. Auch einige neue Freunde erlebten das Seminar zum ersten Mal.

Am Freitag wurde nach einer kurzen Vorstellungsrunde versucht, einen Einstieg in das Thema zu finden. Dazu sollten die Teilnehmer Fragebögen zum "Selbstbild" und "Fremdbild" ausfüllen. An Hand dieser Bögen wurde ein Vergleich in grafischer Form erstellt. Dabei wurde ersichtlich, dass Abweichungen wie auch Gemeinsamkeiten in der Auswertung vorhanden waren. Weiterhin füllten die Teilnehmer Karteikarten mit ihren Vorstellungen und Erwartungen zum Seminar aus. Diese Karten und die Auswertungen wurden an einer langen Schnur aufgefädelt und im Seminarraum aufgehängt.

Am Samstag wurde mit Interesse der Vortrag von Frau Dr. Walter erwartet. In einer kurzweiligen Runde machte Frau Dr. Walter Ausführungen zum Thema Kommunikation, deren Formen, Konflikte und deren mögliche Lösungen. Dabei gestaltete sich das Gespräch aus vielen Zwischenfragen und Bemerkungen, die auch gewollt waren. Leider war die Zeit bis zum Mittag zu kurz, das Thema tiefgründig anzugehen. Dieses erfolgte nach dem Mittagessen durch die Arbeit in 5 Kleingruppen. Die Auswertung am Abend bestätigte die Wichtigkeit des Themas nicht nur für die Partnerschaft, sondern auch für die Gruppenarbeit. Fragen wie: "Sind wir in der Lage, in der Gruppe Probleme anzusprechen und Konflikte zu lösen?" wurden diskutiert.

Nach dem erfolgreichen Tag sollte ein gemeinsamer Abend am Lagerfeuer stattfinden, der aber buchstäblich ins Wasser fiel. Schirgiswalde wurde von einem starken Unwetter mit Sturm, Regen und Hagel getroffen. So trafen sich die Freunde in ihren Unterkünften zum Kartenspiel, näher Kennen lernen und Erfahrungsaustausch in der Gruppenarbeit.

Der Sonntag wurde nach einer kurzen Andacht nochmals zu Anfragen aus den Gruppen genutzt. Dabei wurden Fragen zur richtigen Hilfe für Alkoholkranke aus beruflicher Sicht oder Vertrauen in der Gruppe bei Rückfall, um nur einige zu nennen, gestellt. Gerade die Freunde, die zum ersten Mal an diesem Seminar teilnahmen, hatten einen großen Informationsbedarf.

Das Feedback zeigte, dass das Thema aktuell und sachgemäß war und alle Teilnehmer mit dem Seminar und deren Leitung zufrieden waren.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen endete das Seminar, und alle Teilnehmer begaben sich mit neuen Ideen und Anregungen für die Gruppenarbeit und auch für das persönliche Leben auf den Nachhauseweg