Informationsseminar

Bericht vom 2. Informationsseminar in Schirgiswalde

Anknüpfend an das im vorigen Jahr stattgefundene 1. Infoseminar fand vom 3. bis 5. September 2004 das 2. Seminar in der Tagungs- und Erholungsstätte Schirgiswalde statt.

Die Teilnehmerstärke von 31 Freunden aus fast allen Gruppen des Landesverbandes Sachsen drückte das große Interesse für das Seminar aus. Neben den „alten Hasen“ waren diesmal viele neue Freunde vertreten, die Erfahrungen für die Tätigkeit eines Gruppenleiters bzw. Moderators sammeln wollten. Das trägt auch den Erfordernissen der Gruppenarbeit Rechnung. So ist ein verstärkter Zulauf in den Selbsthilfegruppen zu erkennen, weil Abhängigkeitsprobleme immer mehr Menschen betreffen. Vor allem Angehörige von Suchtkranken suchen verstärkt Hilfe in den Gruppen der Freundeskreise. Diese Gruppen brauchen selbstverständlich Gruppenleiter, da ab einer Gruppenstärke ab ca. 10 Mitgliedern ein effektives Arbeiten kaum noch möglich ist und somit neue Gruppen gebildet werden sollten bzw, die Gruppen geteilt werden sollten. Im Laufe des Seminar wurden folgende Themen behandelt:

  • Was ist eine Moderator?

  • Was sollte der Moderator beachten?

  • Handwerkszeug für den Moderator

  • Störungen in der Gruppe – Lösungsansätze

Der einführende Vortrag durch Kerstin Rayczyk schaffte eine gute Basis für die Diskussion in den 6 Kleingruppen. Dabei fand ein reger Erfahrungsaustausch statt und es wurde heiß diskutiert.

Neben diesen Themen wurde auch auf organisatorische Probleme der Selbsthilfe eingegangen. Richtiger Umgang und Abrechnung von finanziellen Mitteln bildeten einen Themenkomplex.

Im Großen und Ganzen kann gesagt werden, dass das 2. Infoseminar den Teilnehmern wichtige Kenntnisse und Erfahrungen für ihre Arbeit in den Freundeskreisen vermittelte und neue Impulse in die Gruppen mitgenommen wurden.

Dank auch an die Organisatoren Wolfgang Heinisch und die Familie Sonnleitner für die gute Vorbereitung und Durchführung des Seminars.