7. Frauenseminar des Landesverbandes der Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe


„ Die beste Art, seine Träume wahr zu machen, ist aufzuwachen“

Unter diesem Motto stand das diesjährige Frauenseminar das vom 05.–07.11.04 in Schirgiswalde stattfand. Alle die gekommen waren, die Alten und die Neuen, haben sich nach einer herzlichen Begrüßung und der Wiedersehensfreude auf ein träumerisches Wochenende eingelassen.

Am Freitagabend erzählte jeder einen seiner Kinder- und Jugendträume. So schlitterten wir zum Beispiel gemeinsam mit Simone übers Eis, denn sie wollte einmal Eiskunstläuferin werden. Im Traum wohnten wir zusammen mit Sandra im Zirkuswagen und bei Waltraud hatte sich sogar ihr Kindertraum, einmal Schauspielerin zu werden, erfüllt.
Erzählend lernten wir uns besser kennen und nach einem Traumtänzchen fielen wir in die Schirgiswalder Betten um weiterzuträumen.

Samstagmorgen, Anett versuchte mit Qigong unsere Körper zu wecken. Ein wenig ist es ihr gelungen, aber gleich danach sollte es mit der Träumerei weitergehen. Auf die von uns ausgesuchten Karten schrieben wir unsere Wünsche und Träume, um sie danach mit einem Gesprächspartner in die Tat umzusetzen. Lassen sich unsere kleinen und großen Träume verwirklichen? Beim anschließenden gemeinsamen reden waren sich alle einig, dass es doch bei dem Einen oder Anderen einen kleinen Hoffnungsschimmer gibt und sich ein Traum erfüllt.

Kein Wunder, denn unsere Karten hingen inzwischen an dem von Sandra liebevoll gebastelten riesigen Traumfänger.


Am Nachmittag, viele hatten beim Mittagsschlaf schon geträumt, sollte unsere kreative Traumphase geweckt werden. Masken waren gefragt und los ging´s mit Pappe, Pastellkreide und Schere.Nach einer Maskenparade, wo alle Kunstwerke begutachtet wurden, ging´s zum wohlverdienten traumhaften Abendbuffet.

Tanzen, für manche auch ein Alptraum, stand nun auf dem Programm. Auch wenn so mancher Tanzschritt nicht perfekt war, hatten wir doch wieder viel Spaß dabei.

Sonntagmorgen kein Traumwetter, aber was sollte uns schon das Wetter anhaben. Dafür Frühstückstraum !!!


So gestärkt freundeten wir uns noch etwas mehr mit unseren Traummasken an. Mit viel Humor suchten wir für sie die passenden Namen.

Bei der folgenden Traummaskenschau wurde jede vorgestellt. Auf dem Laufsteg sahen wir zum Beispiel:

  • Das Töpfchen – was auch mal überlaufen will.
  • Fantacino die Starke – die am liebsten sie selbst ist.
  • Der Wurzelclown – der etwas traurig ist, aber auf dem Weg das Lachen zu lernen.
  • Mietzekatze Silvester – die gern kuschelt.
  • Der Zauberstern – dem geheime Gedanken und Wünsche anvertraut werden können.

Diese Maskerade endete mit viel Beifall, der besonders Simone und Anett galt, die das Wochenende traumhaft geleitet haben. Beim Abschiedstanz galt es nun langsam wieder aufzuwachen, um nach dem gemeinsamen Mittagessen die Heimreise anzutreten.

Sicher bin ich mir, dass nach diesem schönen Wochenende viele ihren Traum im nächsten Jahr wiederzukommen, verwirklichen werden.